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Customer Driven e-Commerce – Mehr als nur ein neuer Claim

28. August 2013

Pascal David

Technologie

In Zeiten von „Big Data“, „Customer Journeys“ oder „Extreme Analytics“ scheinen heutzutage viele Technologie-Dienstleister dazu geneigt, möglichst viele Daten aus möglichst vielen Kanälen in ihre Systeme stecken zu wollen. Getreu dem Motto „mehr=mehr“ soll offenbar der Eindruck erweckt werden, dass es möglichst vieler Daten-Schnittstellen bedarf, um den maximalen e-Commerce Erfolg zu erhalten.

Eine Schaufensterpuppe in rotem Anzug und roter Fliege steht im Vordergrund. Eine weitere in schwarzem Anzug und schwarzer Fliege steht seitlich dahinter
Customer Driven e-Commerce – Mehr als nur ein neuer Claim

Customer Driven e-Commerce heißt: Wissen wie Data Mining geht.

In Zeiten von „Big Data“, „Customer Journeys“ oder „Extreme Analytics“ scheinen heutzutage viele Technologie-Dienstleister dazu geneigt, möglichst viele Daten aus möglichst vielen Kanälen in ihre Systeme stecken zu wollen. Getreu dem Motto „mehr=mehr“ soll offenbar der Eindruck erweckt werden, dass es möglichst vieler Daten-Schnittstellen bedarf, um den maximalen e-Commerce Erfolg zu erhalten.

Als „waschechtes“ Data-Mining Unternehmen wissen wir natürlich um die Bedeutung und Notwendigkeit von Daten und haben uns über die Jahre auch dahingehend eine umfangreiche Daten- und Analysekompetenz erarbeitet. Gleichzeitig haben wir aber auch nie aus dem Blick verloren, woher diese überhaupt stammen und welches die alles entscheidende Variable im erfolgreichen e-Commerce ist. Ohne Besucher und Kunden gibt es keine Daten, die es zu analysieren oder zu optimieren gilt. Wer als IT-Dienstleister seine Produkte und Dienstleistungen nur darauf ausrichtet möglichst viele (unnütze) Daten zu verarbeiten, wird am Ende des Tages zwar vermeintlich „Big Data“ erhoben haben, aber unfähig sein, eine effektive Handlungsempfehlung für den Online-Händler zu erarbeiten oder gar in Form von intelligenten Services bereitzustellen.

Customer Driven e-Commerce heißt: Relevanz statt Masse bieten

Wir sind davon überzeugt, dass eine ganzheitliche e-Commerce Optimierung nur dann gewährleistet ist, wenn neben den Händlerinteressen, vor allem auch die Interessen der Endkonsumenten berücksichtigt werden. Denn was bringt es, ein scheinbar margenstarkes Produkt den Echtzeit-Recommendations voranzustellen oder in Suchergebnislisten nach oben zu pushen, wenn es sich allgemein betrachtet im Online-Shop sehr schlecht verkauft?

Online-Shop-Besucher und Newsletter-Abonnenten erwarten heutzutage relevante Inhalte und keine schlechten Produktempfehlungen z.B. auf Basis von starren Segmentierungsregeln oder bei Suchergebnislisten, bei denen sich anschließend der Konsument fragt, was das vermeintliche Suchergebnis mit seiner ursprünglichen Suchanfrage gemein hat.

In Zeiten eines verschärften Kampfes um Marktanteile können es sich Online-Shops nicht mehr erlauben einzig und allein auf Basis eines günstigen Preises, einer schnellen Lieferzeit oder gar ihres Markennamens auszuruhen. Die Erwartungen der Konsumenten sind sehr hoch und steigen täglich. Noch vor wenigen Jahren kam es ausschließlich darauf an, die Besucher in den Shop zu locken. Heute gilt es viel mehr den angelockten Besuchern echte Mehrwerte in Form von relevanten Inhalten zu liefern. Bis vor kurzem konnte man mit dem Modell „Gießkanne“ viel erreichen. Die rasend schnelle Entwicklung im Bereich der Shopsysteme hat dazu beigetragen, dass es zunehmend immer leichter wurde einen Online-Shop zu eröffnen. Mit wenigen Mausklicks war ein Shop schnell von der Stange eingerichtet. Aber genau hier liegt auch aktuell das Problem: Stangenware kann nie in der Lage sein, einen Endkonsumenten mit relevantem Content „abzuholen“. Online-Shop- oder auch Newslettersysteme werden primär mit dem Ziel gebaut, um „Masse“ zu bewegen. (Und wenn die Grenzen dieser Systeme erschöpft sind, wird z.B. gerne mal mit Caching-Tools nachgeholfen. Auch ein Paradebeispiel für „Nicht-Individualisierung“.) Letztendlich sind solche Systeme nichts anderes als hübsche (und meistens performante) Transaktionsgehilfen.

Aber damit wird auch eines glasklar: die echte Individualisierung kann nur durch einen Spezialisten mit Data Mining Expertise erfolgen.

Daher lautet unser Credo für die Zukunft ganz bewusst „Customer Driven e-Commerce“.

Die treibende Kraft im e-Commerce war und ist der Endkonsument.

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Pascal David

Business Development Manager

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