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Zur Übersicht Startseite / Blog / Empfehlungsmanagement Teil 2: Individuelle Anpassungen mit dem Control Desk

Empfehlungsmanagement Teil 2: Individuelle Anpassungen mit dem Control Desk

20. Dec 2017 | Aktualisiert am 20. December 2017 | | Janina Küpferle | Control Desk | Warenkorbwert erhöhen

Die relevanten Empfehlungen im Online-Shop werden von unserem selbstlernenden Algorithmus der Reco Engine stetig optimiert. So werden die Online-Shopper fortlaufend mit aktuellen und relevanten Empfehlungen inspiriert. Möchte man jedoch die Empfehlungen manuell anpassen z. B. um bestimmte Produkte zu pushen, ist dies im Control Desk möglich. In Teil 2 unserer Serie stellen wir nun die Funktionen Black- und Whitelisting vor, mit denen genau dies möglich ist.

 

Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:

Black- und Whitelisting gezielt einsetzen

Black- und Whitelists im Control Desk anlegen

3 Use Cases aus dem epoq Demo-Shop
Use Case 1: 20% Rabatt auf Pullover
Use Case 2: Hochretournierte Schuhe und Einzelprodukte ausblenden
Use Case 3: Innovative Neuerscheinung eines Snowboardhelms bewerben

Unser Fazit

 

Black- und Whitelisting gezielt einsetzen

Mit den Black- und Whitelistings können Produkte oder ganze Kategorien aus den Empfehlungen ausgeschlossen oder priorisiert und so die Empfehlungen manuell angepasst werden. Bei den Blacklistings gilt, dass die ausgewählten Produkte bzw. Kategorien nicht mehr im verknüpften Widget angezeigt werden, auch wenn sie laut Berechnung der Reco Engine und der Regeln passen würden. Für Produkte und Kategorien von Whitelistings gilt, dass sie priorisiert angezeigt werden, aber nur wenn sie laut der Berechnung passen würden.


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Ein Beispiel: Die Startseite soll Produkte aus der Kategorie Ski anzeigen. Hierfür wird eine Whitelist für das Startseiten-Widget mit der Kategorie Wintersport angelegt. Die genaue Reihenfolge der jeweiligen Produkte (Skihelme, Skistöcke, Skischuhe etc.) wird aber weiterhin von der Reco Engine berechnet d. h. die relevantesten Produkte für den jeweiligen Online-Shopper werden auf den ersten Plätzen ausgespielt. Durch das Whitelisting können so die Abverkäufe von ausgewählten Produkten gesteigert werden.

Black- und Whitelists im Control Desk anlegen

Black- und Whitelists werden im jeweiligen Navigationsbereich des Control Desk angelegt. Zum Erstellen einfach auf Black- bzw. Whitelist anlegen klicken. Im sich öffnenden Fenster muss anschließend die Widget-Verknüpfung gewählt werden. Diese kann entweder global, d. h. für alle Widgets im Online Shop, oder für ein bestimmtes Widget festgelegt werden. Damit ergeben sich folgende Varianten:

  • Globale Black- bzw. Whitelist,
  • eine Black- bzw. Whitelist für jedes einzelne Onsite-Empfehlungswidget

Nach dem Speichern erscheint die neue Liste in der Übersicht. Um nun die Kriterien einzugeben, einfach auf das Stiftsymbol klicken. Hier können nun links die gewünschten Produkte anhand ihrer ID oder Kategorien ausgewählt werden. Auf der rechten Seite wird exemplarisch eine Vorschau der ausgewählten Ergebnismenge angezeigt. Bei den Whitelists sind das die Produkte, die priorisiert angezeigt werden. Bei den Blacklists, werden die angezeigten Produkte ausgeschlossen und somit niemals empfohlen. Über der Vorschau wird die Anzahl der Produkte angezeigt, die der Auswahl entsprechen.

Whitelisting über das epoq Control Desk

3 Use Cases aus dem epoq Demo-Shop

Zur Inspiration und besseren Verdeutlichung möchten wir 3 Use Cases für die Black- und Whitelistings aufzeigen, die wir anhand unseres Demo-Shops beschreiben.

 

Use Case 1: 20% Rabatt auf Pullover

Um den Abverkauf von Pullovern zu steigern, wird eine Merchandising-Kampagne gestartet. Für einen bestimmten Zeitraum erhält der Kunde 20% Rabatt auf jeden Pullover. Die Aktion wird im Newsletter und auf der Kategorieseite stark beworben. Um sie noch sichtbarer zu machen, sollen im Widget auf der Startseite priorisiert Pullover angezeigt werden:

Listenart: Whitelist
Verknüpfung: Startseite
Kriterien: Kategorie → Pullover

Der Screenshot zeigt eine Whitelist für Pullover im Control Desk, um den Verkauf zusätzlich zur Merchandising-Kampagne zu steigern.
Whitelisting für Pullover, um den Verkauf zusätzlich zur Merchandising-Kampagne zu steigern

Use Case 2: Hochretournierte Schuhe und Einzelprodukte ausblenden

Aus einer Retourenanalyse hat sich ergeben, dass die Kategorie Schuhe und einige weitere spezifische Einzelprodukte stark retourniert werden. Ein Ansatz, die Retouren zu senken, besteht darin, diese Produkte nicht mehr als Empfehlungen anzeigen zu lassen:

Listenart: Blacklist
Verknüpfung: Global
Kriterien: Produkt ID → Produkt IDs der hochretournierten Produkte, Kategorie: Schuhe

Der Screenshot zeigt eine Blacklist für hochretournierte Schuhe und Einzelprodukte im Control Desk.
Blacklist für hochretournierte Schuhe und Einzelprodukte im epoq Demo-Shop

Use Case 3: Innovative Neuerscheinung eines Snowboardhelms bewerben

Eine Wintersportmarke präsentiert einen neuen Snowboardhelm, der innovative Features und Materialeigenschaften besitzt. Um den Besuchern zu zeigen, dass auch unser Shop diesen Helm im Sortiment hat, soll er neben der Bewerbung in Bannern und einem Newsletter auch in jedem passenden Widget des Shops angezeigt werden:

Listenart: Whitelist
Verknüpfung: Global
Kriterien: Produkt ID → Produkt ID des Helmes

Der Screenshot zeigt die Bewerbung eines Snowboardhelms über das Whitelisting im Control Desk.
Bewerbung eines Snowboardhelms über das Whitelisting im epoq Demo-Shop

Dabei sollte aber beachtet werden, dass der Snowboardhelm solange weiterempfohlen wird, wie er im Shop vorhanden ist. Egal, ob draußen bereits kein Schnee mehr liegt oder der Helm nur noch in einer Größe verfügbar ist (sofern letzteres nicht über eine Regel gesteuert wird). Deshalb ist es hier sinnvoll einen Reminder zu setzen, damit der Snowboardhelm rechtzeitig aus der Whitelist herausgenommen wird.

Neben diesen 3 Use Cases sind noch unzählige weitere Einsatzmöglichkeiten für das Black- und Whitelisting im Control Desk denkbar, um Online-Shopper zu inspirieren und den Warenkorbwert zu steigern, wie z. B. die

  • Bevorzugung von Eigenmarken, die eine höhere Marge aufweisen,
  • Entfernung visuell unattraktiver Produkte, die nicht für das Schaufenster geeignet sind
  • Bevorzugung von Kategorien, die sich für das Schaufenster am besten eignen.

Zudem kann dem Retourenmanagement zugearbeitet und weitere Marketing-Aktionen unterstützt werden.


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Setzt du White- und Blacklists ein, um Empfehlungen in deinem Online-Shop manuell anzupassen? Erzähle uns gerne, welche Erfahrungen du damit gemacht hast!

 

Unser Fazit

Mit den White- und Blacklists hast du die Möglichkeit deiner Reco Engine individuelle Einstellungen mitzugeben. Du kannst Empfehlungen manuell anpassen, indem du Produkte priorisierst oder ausschließt. So können über das Whitelisting einzelne Produkte gepusht und so deren Abverkäufe gesteigert werden. Andere Produkte, werden dagegen über das Blacklisting nicht mehr empfohlen. So wird durch wenige Klicks die Marketingstrategie hinterlegt und gleichzeitig die Relevanz der Empfehlungen beibehalten.

Logge dich jetzt in dein Control Desk ein und starte mit dem White- und Blacklisting. Du hast noch keinen Zugang für das Control Desk? Hier kannst du deinen Account beantragen » Control Desk Account beantragen

Mehr Infos zur Reco Engine >>

Hast du Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel? Verwende gerne die Kommentarfunktion!

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Janina Küpferle

Janina bloggt mit Leidenschaft. Dies spiegelt sich auch in ihren Artikeln, rund um die Themen epoq und Online-Shop-Optimierung wieder. Ihre Erfahrungen dazu sammelte sie zuvor als Junior Consultant & Partner Manager bei uns.

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