Händlerseitige Retouren-Gründe
Ursachen für ein reges Retourenmanagement im Online Shop liegen auch beim Händler selbst. Viele Händler geben kurze Lieferzeiten an, um ihre Kunden zum Kauf zu animieren. Wenn die tatsächliche Lieferzeit höher ausfällt, wächst das Misstrauen der Kunden. Viele schicken die Ware aus Verärgerung umgehend zurück. Eine genaue Angabe der Lieferzeit verbessert das Retourenmanagement im Online Shop.
Händler, die ihre Ware in einer verschmutzten Außenverpackung liefern, erhöhen die Retourenquote. Gleiches gilt für schlecht verpackte Ware, die zu Zweifeln an der Seriosität des Händlers führt. Durch die Einführung eines After-Sales-Supports wird ein effektives Retourenmanagement im Online Shop etabliert. Kunden, die nicht auf Anhieb mit einem Produkt zurechtkommen, würden im stationären Handel im Geschäft anrufen. Dort würden ihre Fragen in nur wenigen Minuten geklärt werden.
Online Shops ohne After-Sales-Support laufen Gefahr, dass die jeweiligen Käufer von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Händler, die ein Bewertungssystem einführen, profitieren von einem Meinungsaustausch zwischen ihren Kunden. Diese erlangen durch die Bewertungen einzelner Produkte die Möglichkeit, von Beginn an das passende Produkt zu kaufen. Falsche Produktbeschreibungen und abweichende Produktbilder sind Anzeichen für eine dringend notwendige Verbesserung des Retourenmanagements im Online Shop. Die häufigsten Retouren-Gründe auf Händlerseite im Überblick:
- fehlerhafte Angabe der Lieferzeit
- schlecht verpackte Ware
- fehlender After-Sales-Support
- falsche Produktbeschreibung
- fehlende Qualitätssicherung
- kein Bewertungssystem
Der Anteil händlerseitiger Retouren ist mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen zu verringern. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich Onlineshops zeitnah damit befassen.
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