KI-Technologie – Generiere eine Wissensbasis für deinen Online Shop
Erfahre, wie du eine KI-basierte Wissensbasis für deinen Online Shop generieren und deine Conversion Rate steigern kannst.
Um den Nutzern eines Online Shops ein optimales Erlebnis zu bieten, ist es erforderlich, Nutzerdaten mittels Cookies zwischenzuspeichern. Doch spätestens seit die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) die Diskussion um die datenschutzkonforme Verwendung von Cookies ins Rollen gebracht hat, kommen immer häufiger Alternativen zum Einsatz. Dieser Beitrag beleuchtet die Unterschiede zwischen Cookies, Local Storage und Session Storage.
Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:
Alternative zu Cookies: Die Web Storage API
Local Storage: dauerhafte Speicherung von Daten
Session Storage: sitzungsbezogene, temporäre Speicherung
Cookies vs. Session Storage vs. Local Storage: Das sind die Unterschiede
Local Storage vs. Cookies: Welche Variante eignet sich wann?
Local Storage vs. Cookies: Was DSGVO & TTDSG dazu sagen
Fazit: Local Storage vs. Cookies – nutze ihr Potenzial voll aus
Die Web Storage API enthält Objekte, die die von einer Website benötigten Daten für die Optimierung des Nutzererlebnisses im Browser zwischenspeichern. So kann der Server direkt darauf zugreifen. In der Folge ist es nicht erforderlich, mit jedem https-Request die Daten zu übermitteln. Je nach Browser bietet die Web Storage API rund 5 bis 10 Megabyte Speicherkapazität.
Die Vorteile der Web Storage API im Überblick:
Die Web Storage API unterscheidet zwei Objekte: Session Storage und Local Storage, die vor allem im Hinblick auf ihre Gültigkeitsdauer variieren.
Im Local Storage des Browsers gespeicherte Daten besitzen grundsätzlich kein Ablaufdatum. Dies bedeutet: Schließen Kunden den geöffneten Tab ihres Browsers oder die gesamte Software, bleiben die Daten weiterhin erhalten. So „merkt“ sich eine Website beispielsweise dauerhaft, welche Spracheinstellung Besucher vorgenommen haben. Die Daten im Local Storage sind unabhängig vom aktuellen Browser-Tab verfügbar, also auch, wenn der Nutzer den Online Shop in mehreren Tabs öffnet.
Im Session Storage gespeicherte Daten stehen lediglich für die Dauer der aktuellen Sitzung zur Verfügung. Wird der Tab oder der Browser geschlossen, löscht sich der Speicher automatisch. Dies empfiehlt sich etwa für Log-in-Daten, die nicht dauerhaft gespeichert werden sollen.
Der direkte Vergleich zwischen Cookies, Session Storage und Local Storage bringt einige Unterschiede hervor:
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Ob du Session Storage, Local Storage oder Cookies für die Nutzung deiner E-Commerce-Technologien den Vorrang gibst, hängt davon ab, was du wie speichern möchtest. Die folgenden Best Practices zeigen den jeweils passenden Einsatz:
Im Hinblick auf die DSGVO ist der Local Storage den Cookies vorzuziehen. Der Grund dafür ist einfach: Die in Cookies gespeicherten Daten werden bei jedem Request an den Server gesendet. Somit verlassen personenbezogene Informationen den Rechner der Kunden. Bei Local und Session Storage bleiben die Informationen lokal auf dem Rechner gespeichert. Es werden keine personenbezogenen Daten übermittelt, sondern diese direkt im Browser verarbeitet.
Wer sich mit KI und Datenschutz beschäftigt, weiß, dass die Besucher eines Online Shops aktiv in die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten einwilligen müssen. Das regelt die DSGVO in Verbindung mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 1. Oktober 2019.¹ Infolgedessen musst du ein Cookie-Banner setzen und die Erlaubnis deiner Kunden einholen, ehe du Cookies setzt.
Neben der DSGVO mischt aber inzwischen auch das im Dezember 2021 in Kraft getretene „Gesetz über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei Telemedien“ (TTDSG) mit. § 25 Abs. 1 TTDSG konkretisiert, dass die Pflicht zur Einholung der Erlaubnis nicht nur Cookies betrifft. Vielen Betreibern ist noch nicht klar, dass sie auch für die Nutzung des Local und Session Storage das Einverständnis der Besucher benötigen.²
Der Vergleich zwischen Local Storage und Cookies zeigt, dass beide Varianten ihre Stärken und Schwächen haben. Entscheide dich deshalb bewusst je nach Einsatzzweck und nutze ihre Vorteile voll aus. Das eine muss das andere übrigens nicht ausschließen: Je nach Bedarf kannst du problemlos beide Möglichkeiten miteinander kombinieren.
Quellen: ¹ WBS Law, ² Cortina Consult
Bei Cookies handelt es sich um Datenpakete, die zwischen Server und Client ausgetauscht werden. Sie speichern etwa persönliche Einstellungen oder den Inhalt eines Warenkorbs lokal auf dem Rechner der Kunden.
Beide sind Teil der Web Storage API und stellen eine Alternative zu Cookies dar. Sie unterscheiden sich durch die Dauer der Speicherung: Der Session Storage wird nach Ende einer Sitzung gelöscht, die Daten im Local Storage bleiben dauerhaft erhalten.
Cookies senden die enthaltenen Daten automatisch bei jedem Request an den Server. Dafür benötigen sie allerdings mehr Traffic.
Im Vergleich zu Cookies bieten Local Storage und Session Storage eine größere Speicherkapazität und sind besonders einfach zu implementieren. Außerdem benötigen sie weniger Netzwerktraffic.
Da der Local Storage keine Daten an den Server übermittelt, gilt er verglichen mit Cookies als sicherer. Für beide Varianten ist jedoch nach DSGVO und TTDSG die Erlaubnis der User für die Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erforderlich.
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