How-To | Data Enrichment – Sorge für zielgenaue Entscheidungen (#epoqPXD22)
In diesem Slot zeigen die Speaker, verschiedene Lösungen zum Thema Datenmanagement.
Um als Online-Händler erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass allen Mitarbeitern die notwendigen Daten zur Verfügung stehen und diese leicht zugänglich sind. Datensilos führen hier vielfach zu Problemen. Durch den Aufbruch dieser Silos kann der Erfolg deines E-Commerce gesteigert und insbesondere auch die Personalisierung optimiert werden. Was Datensilos sind und wie sie entstehen, erklären wir dir im folgenden Artikel. Außerdem zeigen wir dir die Probleme auf, die Datensilos generell und in Bezug auf Personalisierung mit sich bringen sowie Wege, diese Silos aufzubrechen.
Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:
Warum eine dezentrale Datenspeicherung problematisch für E-Commerce-Unternehmen ist
Datensilos und Personalisierung
Silos erkennen und aufbrechen
Identifiziere Datensilos in deinem E-Commerce
Brich Datensilos auf und nutze das Potenzial deiner Daten
Fazit: Datensilos aufbrechen für mehr Effizienz im E-Commerce
Der Begriff „Datensilo“ ist an das „Silo“, welches wir aus der Landwirtschaft kennen, angelehnt. Unterschiedliche Abteilungen innerhalb einer Organisation neigen dazu, ihre jeweiligen Daten und Informationen an verschiedenen Orten abzulegen. Eine Ansammlung von Daten, die innerhalb eines Unternehmens nicht für jeden problemlos zugänglich ist und an unterschiedlichen Orten aufbewahrt wird, bezeichnet man als Datensilo.
In nahezu jedem Unternehmen entstehen mit der Zeit Datensilos. Jede Abteilung eines Unternehmens sammelt eigene Daten und legt sie häufig an unterschiedlichen Orten ab. Dabei beachten sie meist nicht, dass die gewonnenen Daten auch für andere Abteilungen von großem Nutzen sein könnten. Die häufigsten Ursachen für die Informationssilos sind:
Bleibe up to date in Sachen Personalisierung: Melde dich zum epoq Newsletter an. Jetzt anmelden!
Datensilos, ob unbeabsichtigt oder bewusst geschaffen, stellen in vielen Bereichen Probleme für Online-Händler dar. Um alle Daten optimal nutzen zu können, solltest du sie beheben.
Wie bereits angedeutet, stellen Datensilos insbesondere auch in Bezug auf 1:1-Personalisierung im E-Commerce ein großes Problem dar. Denn eine ganzheitliche Personalisierung und damit eine 1:1-Kommunikation mit deinem Kunden kannst du nur erreichen, wenn jede Information der unterschiedlichen Touchpoints durchgängig genutzt wird. Aufgrund technischer aber auch organisatorischer Gründe, kommt es häufig vor, dass nur einzelne Touchpoints und nicht die gesamte Customer Journey personalisiert werden. Da je nach Unternehmensgröße einzelne Projektmanager oder ganze Abteilungen die Daten der einzelnen Touchpoints getrennt voneinander erfassen und verwalten, entstehen Silos. Werden die einzelnen Touchpoints schließlich auch getrennt voneinander personalisiert, kann nicht vollständig auf den Kunden eingegangen werden.
Beispiel: Ein Kunde ist auf der Suche nach einem T-Shirt. Hierfür nutzt er die Facettennavigation, wählt seine Größe aus und filtert nach seiner Lieblingsfarbe. Anschließend klickt er auf ein passendes Ergebnis. Werden auf der Produktdetailseite nun passende Alternativen vorgeschlagen, solltest du die über die Suche gewonnenen Informationen auch für die Empfehlungen berücksichtigen. Somit kannst du eine möglichst hohe Relevanz erzielen. Wissen die beiden Services (Suche und Empfehlungen) jedoch nicht voneinander, kann es zu Produktempfehlungen kommen, die zwar relevant erscheinen, aber nicht präzise genug sind, um letztendlich einen Kauf auszulösen. Außerdem kann es hier zu Enttäuschungsmomenten kommen, wenn beispielsweise T-Shirt-Alternativen vorgeschlagen werden, die dem Kunden zwar gefallen, jedoch gar nicht in seiner vorher gefilterten Größe verfügbar sind.
Bleibe up to date in Sachen Personalisierung: Melde dich zum epoq Newsletter an. Jetzt anmelden!
Die Kommunikation zwischen den einzelnen Touchpoints und den verschiedenen Teams ist hier also ganz entscheidend. Die Basis für eine ganzheitliche Personalisierung stellt dabei die Wissensbasis dar. Hier werden alle Informationen über das Kundenverhalten gesammelt, um diese an allen Touchpoints innerhalb der Customer Journey nutzen zu können.

In der Wissensbasis fließen alle gesammelten Daten und Informationen zusammen. (Quelle: Eigene Darstellung)
Meist ist es einem Shopbetreiber gar nicht bewusst, dass in seiner Organisation Datensilos bestehen. Daher ist es umso wichtiger, diese zu erkennen und aufzubrechen.
Ob eine dezentrale Datenspeicherung in deinem Unternehmen stattfindet, erkennst du an folgenden Punkten:
Eine zentrale Datenverwaltung bringt viele Vorteile mit sich, von denen dein E-Commerce profitieren kann. Hast du eine dezentrale Datenspeicherung in deinem Unternehmen festgestellt, solltest du sie auflösen.

Während in einem Data Warehouse formatierte Daten gespeichert werden, beinhaltet ein Data Lake Rohdaten, die noch nicht verarbeitet wurden.
(Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an SAP¹)
Datensilos schleichen sich schnell in einem Unternehmen ein. Insbesondere im Bereich der Personalisierung sind Online-Händler auf eine einheitliche Wissensbasis und die Kommunikation zwischen den einzelnen Touchpoints angewiesen. Denn aufgrund von Datensilos verspielst du sonst die Möglichkeit, vollumfänglich auf den Kunden und dessen Kaufintention einzugehen. Durch eine zentrale Datenverwaltung kannst du das gesamte Potenzial der Daten nutzen und damit den Erfolg deines Unternehmens steigern.
Quelle: ¹ SAP
Ein Datensilo ist eine Ansammlung von Daten an unterschiedlichen Ablageorten und damit eingeschränktem Zugriff.
Häufige Ursachen der Entstehung von Datensilos sind:
– Abteilungen speichern Daten an unterschiedlichen Orten.
– Bei einer Zusammenführung mehrerer Unternehmen werden verschiedene Systeme genutzt.
– Mangelnde Kommunikation.
– Speicherung der Daten in externen Tools.
Aufgrund von Datensilos treten folgende Probleme auf:
– Falsche Beurteilung der Daten.
– Unvollständige Analysen.
– Unvollständige oder falsche Daten.
– Administrativer Mehraufwand.
– Höherer Ressourcenverbrauch zur Datenspeicherung.
– Keine vollumfängliche Personalisierung.
Datensilos erkennst du an folgenden Faktoren:
– Mitarbeiter benötigen viel Zeit, um Daten aus unterschiedlichen Systemen zusammenzutragen.
– Daten werden mehrfach gesammelt und abgespeichert.
– Daten sind unvollständig.
– Daten aus unterschiedlichen Systemen weichen voneinander ab.
Datensilos kannst du anhand dieser Maßnahmen aufbrechen:
– Verändere deine Prozesse und Gewohnheiten mithilfe von Change Management.
– Entwickle eine Strategie zur Zentralisierung deiner Daten.
– Führe anhand der Datenintegration alle Daten an einem zentralen Ort zusammen.
– Etabliere einen unterstützten Self-Service Access.
Erfahre mehr zum Thema Data Enrichment.
Sieh dir die Webinar-Aufzeichnung an!
Willy-Brandt-Straße 3
76275 Ettlingen
+49 (0)7243 2001-0