E-Book – Personalisierung im E-Commerce
In diesem E-Book erfährst du, warum das Thema Personalisierung im E-Commerce wichtig ist und was hinter dem Begriff Personalisierung eigentlich steckt.
Das Nutzererlebnis in einem Shop entscheidet darüber, ob dein Besucher einen Kauf tätigt oder ob er vorher abbricht und den Shop wieder verlässt. Die User Experience sollte also höchste Priorität genießen, wenn du deine Conversion Rate steigern und gute Umsätze machen möchtest. Erfahre mehr über die entscheidenden Aspekte einer guten UX und wie du sie ganz einfach optimieren kannst.
Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:
Was versteht man unter UX im E-Commerce?
Warum ist UX Design im E-Commerce so wichtig?
Warum ist die Customer Journey das A und O für eine gute Nutzererfahrung?
Worauf muss man im Hinblick auf UX im E-Commerce achten?
1. Etappe: Eintritt in den Online Shop
2. Etappe: Suche nach einem Produkt
3. Etappe: Auswahl des passenden Produkts
4. Etappe: Kauf des gewünschten Produkts
Wie kann die UX im E-Commerce optimiert werden?
Was braucht UX Design für Fortgeschrittene?
Fazit: Schon die UX Basics bewegen deine Kunden zum Verweilen und Kaufen
User Experience (UX) heißt so viel wie „Nutzererfahrung“. Eine gute UX sorgt dafür, dass Nutzer sich bestens in deinem Online Shop zurechtzufinden, ihnen das Stöbern Spaß macht, sie das gesuchte Produkt problemlos finden – und dass sie es dann vor allem auch kaufen. Das Ziel ist ein rundum angenehmes und reibungsloses Einkaufserlebnis – also eine gute Customer Experience. Sie prägt sich positiv ein und wirkt sich in einer hohen Rückkehrrate aus.
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Wer seine UX im Griff hat, hat den Kaufabschluss im Griff. Das hat einen ganz einfachen Grund: Dein UX Design ist bestenfalls perfekt auf deine Zielgruppe angepasst. Wenn das der Fall ist, kann der Shopbesucher fast nicht anders als von Touchpoint zu Touchpoint zu gehen und zuletzt einen Kauf zu tätigen – mit dem wunderbaren Gefühl, das Richtige getan zu haben und dem Vorsatz, bald wieder zum Shoppen vorbeizuschauen.
Die 7 wichtigsten Faktoren für eine gute User Experience sind laut UX-Pionier Peter Morville:

Die 7 wichtigen Faktoren können im sogenannten User Experience Honeycomb nach Peter Morville dargestellt werden.
(Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Peter Morville¹)
Du wirst es nach diesen Ausführungen bereits ahnen: Ein gutes UX Design im E-Commerce gewährleistet ein perfektes Kundenerlebnis, also eine herausragende Customer Experience. Und die sorgt für Käufe und Wiederholungskäufe.
Aber ganz so einfach wie es sich bis hierhin darstellt, ist es nicht. Der moderne Shopkunde wird nämlich immer komplexer und es wird immer herausfordernder, das UX Design seinen Erwartungen anzupassen. Die Customer Experience nachzuvollziehen und das UX Design immer wieder dahingehend zu optimieren, hat viel mit der Customer Journey zu tun.
Die digitale Customer Journey, also die Reise deines Besuchers durch deinen Shop, ist ein machtvolles Instrument, um die Customer Experience und das UX Design deines Online Shops immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und anzupassen. Wichtig ist, dass du Interessenten strategisch und feinfühlig auf ihrer Customer Journey begleitest, dabei ihre Vorlieben kennenlernst und sich das gewonnene Wissen in der Präsentation deines Angebots widerspiegelt.
Die UX ist das Schlüsselelement, um deine Shopbesucher in den Genuss eines geschmeidigen Online-Shopping-Trips und eines wohligen Grundgefühls kommen zu lassen. Und zwar während des gesamten Prozesses, vom Betreten des Online Shops bis zum Kaufabschluss. Hier ist die Customer Journey die Basis, um das Verhalten deiner Kunden an den wichtigsten Touchpoints zu erfassen und dort positive Interaktion zu inszenieren.
Diese Interaktionen sollten so beschaffen sein, dass der Kunde von Etappe zu Etappe weitergeht – bis zu einem Checkout und mit der Vorfreude auf ein tolles Produkt. Im Folgenden erfährst du mehr über die 4 Etappen, die zur Orientierung für eine gute UX im E-Commerce dienen.
Schnelle Ladezeiten sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Und wenn dein Shopbesucher dann auf deiner Website ist, entscheiden Bruchteile einer Sekunde, ob er bleibt oder schnell wieder weg ist.
Der erste Eindruck entscheidet und der Nutzer fragt sich: Bin ich hier mit meinem Problem richtig? Bekomme ich hier, was ich suche? Die Antwort muss auf den ersten Blick sein: Ja, hier bekomme ich, was ich suche – sonst bist du deinen Besucher im nächsten Moment auch schon wieder los. Dafür musst du deine Zielgruppe und ihre Anforderungen an dein Angebot gut einschätzen können. Wie könntest du deinen Shopbesucher auf Anhieb davon überzeugen, dass du genau der richtige Anbieter bist? Ein perfektes Zusammenspiel von Kommunikation, Design und Technik wird ihm die Relevanz deines Angebots sofort aufzeigen.
Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Bedeutung von White Space. Unter White Space versteht man jene Flächen auf einer Website, die frei von jeglichen Informationen sind. Diese Flächen müssen nicht zwingend weiß sein, es geht lediglich darum, dass sie sich vom restlichen Content klar abheben und es leichter machen, die visuellen Eindrücke auf der Seite zu verarbeiten.
Der heutige E-Commerce-Kunde wird von einer Vielzahl von Reizen überschüttet, seine Geduld und Aufmerksamkeitsspanne ist entsprechend begrenzt. Durch genügend White Space verhinderst du, dass dein Shop überladen wirkt und sich deine Shopbesucher überfordert fühlen. Freie Flächen lenken die Aufmerksamkeit der User zudem auf die wichtigen Bereiche der Website und geben ihr einen Anstrich von Großzügigkeit und Professionalität.
Und last but not least: Auch wenn es mittlerweile jeder wissen müsste – noch immer haben viele Online Shops Defizite, was das Handling auf Smartphones betrifft. Prüfe, wie dein E-Commerce-Portal auf mobilen Endgeräten erscheint und ob vor allem die CTAs gut sichtbar präsentiert werden. Vermeide, dass der Kunde horizontal scrollen muss und beschränke dich auf das Wesentliche.
Du hast den Interessenten jetzt so weit, dass er anfängt, das gewünschte Produkt zu suchen. Usability-Tests zeigen, dass Nutzer gerade in dieser Etappe immer wieder vor Hürden gestellt werden. Sorge dafür, dass deine Interessenten schnell und beinahe intuitiv die gesuchten Produkte finden.
Das fängt bei der Navigationsstruktur an. Sie sollte so einfach und durchdacht sein, dass deine Besucher mit möglichst wenigen Klicks an ihr Ziel kommen und sich nicht in den Tiefen deines Online Shops verirren. Eine sinnvolle Einteilung in Kategorien macht hier den Anfang.
Was bei einem Schiff der Kompass ist, das ist im Online Shop die Suchfunktion. Denn mit einer intelligenten Suche sorgst du für Orientierung und senkst die Absprungrate. Achte darauf, dass beim Eingeben des Produkts in die Suchmaske auch Synonyme und gewöhnliche Schreibfehler zu den gewünschten Ergebnissen führen. Für Online Shops mit einem breiten Sortiment sind Filter bzw. eine Facettennavigation außerdem ein absolutes Muss. Für intelligente Filter- und Suchfunktionen musst du ebenfalls wissen, was deinen Kunden wichtig ist und nach welchen Kriterien sie einen Kauf tätigen.

Die Facettennavigation im Online Shop der Gartenhaus GmbH ermöglicht das einfache Eingrenzen der Produkte nach gewünschten Merkmalen.
(Quelle: Screenshot von gartenhaus-gmbh.de)
Wissen solltest du auch, dass Informationen auf der linken Seite besser und schneller wahrgenommen werden und dass anklickbare Elemente grundsätzlich hervorgehoben sein sollten, damit sie sofort als solche erkannt werden.
Als nächstes solltest du deinen Gast an die Hand nehmen, um ihn bei seiner endgültigen Kaufentscheidung zu unterstützen. Wie du das mit UX im E-Commerce machen kannst? Als erstes checke die textliche und visuelle Präsentation deiner Produkte:
Bei der Produktpräsentation wird immer wichtiger, dass sie ähnlich plastisch wirkt wie die Warenpräsentation im Geschäft. Hier wird Desire, also Begehrlichkeit geweckt, indem der Kunde einen Artikel ganz nah betrachten, drehen, von allen Seiten anschauen und die wichtigsten Infos schnell durch die Angaben auf der Verpackung erfassen kann. Auch im E-Commerce braucht der User starke Anreize, um in der Masse des Angebots den Wunsch nach einem bestimmten Produkt zu verspüren. Weitere Unterstützung zur Auswahl des passenden Produkts kannst du deinen Kunden außerdem in Form eines AI Shopping Assistants bieten. Dieser führt Shopbesucher in einem natürlichen Dialog zur passenden Produktempfehlung.

Der AI Shopping Assistant unterstützt Kunden dialogbasiert bei der Auswahl des passenden Produkts.
(Quelle: Eigene Darstellung)
Neben Desire spielt Trust in der Etappe der Produktauswahl die größte Rolle. Ein Shopbesucher wird sich erst zum Kauf entscheiden, wenn du sein Vertrauen gewonnen hast. Die wichtigsten UX-Elemente für Trust sind:

Görtz liefert auf der Produktdetailseite beispielsweise wichtige Informationen zu Versand, Rücksendung und Zahlung.
(Quelle: Screenshot von goertz.de)
Jetzt geht es an den empfindlichsten Teil des Kaufprozesses. Vorsicht, hier liegt die größte Hürde! Viele Nutzer navigieren durch den Online Shop, laden Artikel in ihren Warenkorb – und springen dann vor dem Checkout ab. Die Gründe dafür können vielfältig sein.
Wie bereits angedeutet, ist nichts ärgerlicher, als erst beim Bezahlprozess Versandkosten angezeigt zu bekommen. Außerdem springen viele User ab, wenn sie ein Nutzerkonto anlegen müssen, bevor sie auf den „Kaufen“-Button klicken können. Ein Gastzugang für die Bestellungen kann hier schon einigen Verlust abfangen.
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Auch beim Bezahlprozess gibt es ein Trust-Element, das nicht fehlen darf: Hinweise zur Datensicherheit signalisieren deinem Kunden, dass du mit seinen Daten vorsichtig und verantwortungsvoll umgehst. Ein Hinweis auf Sicherheitsmaßnahmen sollte also gut sichtbar platziert werden.
Eine weitere Grundregel ist: Halte die Formulare für deine Käufer möglichst einfach. Jedes kleinste Hindernis kann in dieser entscheidenden Etappe der Customer Journey dafür sorgen, dass eine perfekte UX in den vorhergehenden Schritten umsonst war. Der Checkout muss schnell und mühelos vonstatten gehen.
Oft lässt sich die UX schon mit ganz einfachen Kniffen erheblich verbessern. Es gibt typische Stellschrauben, auf die du dich konzentrieren solltest. Stell dir hierfür folgende Fragen:
Bei der Beantwortung all dieser Fragen solltest du immer im Hinterkopf behalten: Keep it simple! Je funktionaler und minimalistischer du denkst, desto besser. Und genauso wichtig ist es, bei jeder Maßnahme die Bedürfnisse deiner Zielgruppe mitzudenken.
Du wirst es beim Lesen schon gemerkt haben: Die Grundlage für eine effiziente UX im E-Commerce ist, dass du die Wünsche und Reaktionen deiner Besucher einschätzen kannst. Wenn du ein gutes Gefühl für deine Kunden hast, kannst du schon viel erreichen, indem du die wichtigsten Pfeiler deines UX Designs checkst und gegebenenfalls anpasst. Du brauchst dann keine raffinierten Tools, um die User zum Verweilen auf deiner Website und zum Kauf zu bewegen.
Es ist aber zweifellos auch so, dass die Grundlage für das UX Design der Zukunft ein tiefgreifendes Verständnis heutiger und zukünftiger Kundenwünsche ist. Personalisierung ist hier das große Zauberwort. Im rapide wachsenden Segment des E-Commerce gibt es jede Menge neuer Technologien und Tricks. Wenn du mit deinem Business langfristig wachsen willst, kommst du wahrscheinlich nicht umhin, dich früher oder später mit Begriffen wie beispielsweise Data driven Commerce zu befassen, UX Research zu betreiben und eine richtige UX-Strategie zu entwerfen.
Kennst du deine Zielgruppe? Dann kannst du schon mit den UX Basics deinen Shop nutzerfreundlich gestalten, sodass deine Kunden sich wohlfühlen. Und das ist schon die halbe Miete, um sie zum Checkout zu führen. Im Klartext: Mit deinem UX Design prägst du eine positive Customer Experience und stellst deine Conversion Rates auf eine sichere Basis. Für ein Design, welches das Wachstum deines Business deutlich beschleunigen soll, solltest du dich mit dem Thema Personalisierung näher befassen.
Quelle: ¹ semanticstudios
Die UX – also das Nutzererlebnis – ist quasi die technische und strukturelle Grundlage für eine gute Customer Experience. Sie bildet das Gerüst, um an jedem Touchpoint positive Kundenerlebnisse zu inszenieren.
Die Customer Journey ist eine wertvolle Orientierungshilfe und ein machtvolles Marketinginstrument, um die Customer Experience und das UX Design deines Online Shops immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und anzupassen.
Eine durchdachte UX gewährleistet, dass der User nicht in einem Stadium des Prozesses hängen bleibt und abspringt, sondern sicher bis zum Kaufabschluss geleitet wird. Das macht sich natürlich in erfreulichen Conversion Rates bemerkbar.
Es ist kaum zu glauben, wie viele Online Shops nicht einmal die Grundregeln des UX Designs beachten. Dabei ist die Umsetzung dieser Basics kein Hexenwerk – du wirst es beim Lesen unseres Artikels gemerkt haben. Wir hoffen, dir damit eine brauchbare Anleitung an die Hand zu geben.
Um eine solche UX zu erstellen, musst du die Customer Journey deiner Kunden sehr genau erfassen und dokumentieren. Mit den entsprechenden Tools generierst du Daten, die du dann nutzen kannst, um Personalisierungselemente zu integrieren. Personalisierung ist das Gebot der Stunde, um exakt auf die Bedürfnisse des modernen Konsumenten im E-Commerce eingehen zu können.
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