4,23 % höhere Klickrate auf Produktübersichtsseiten durch selbstlernendes Ranking bei A-Z Gartenhaus
A-Z Gartenhaus steigerte die Klickrate auf Produktübersichtsseiten mithilfe eines selbstlernenden Rankings um mehr als 4 %.
Warst du jemals in einem Geschäft ohne Beschilderung? Eine recht sonderbare Vorstellung, oder? Die Produktkategorien bilden das Rückgrat eines jedes Online Shops. Unsere Definition: Die Produktkategorien gleichen einer Straßenkarte, die den Verkehr lenkt. Je einfacher die Beschilderung zu verstehen ist, desto schneller kommen Kunden zum Ziel – dem benötigten Produkt. Kunden benötigen beim Einkauf Orientierung. Für eine erstklassige Shopping Experience erwarten sie, dass Produkte korrekt kategorisiert und gebündelt auffindbar sind: Sei es bei Frühstücksflocken, Küchenutensilien oder Wintermänteln. Gleiches gilt im E-Commerce. In diesem Artikel erfährst du, wie Produktkategorien die User Experience verbessern, dein Marketing Invest optimieren und auf deine Business-Ziele einzahlen.
Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:
Wie lassen sich Produkte für dein Marketing kategorisieren?
Welche Produktkategorien gibt es?
Wie lassen sich Produktkategorien analysieren und nutzen?
Wie werden Produktkategorien für das Marketing erstellt?
Schritt 1: Identifiziere den Zweck der Produktdetailseiten und der Produktkategorieseiten
Schritt 2: Gestalte deine Produktkategorien mit Blick auf die Kunden
Schritt 3: Nutze Möglichkeiten zur Eingrenzung der Auswahl
Wofür lassen sich Produktkategorien im Marketing noch verwenden?
Fazit: Durchdachte Produktkategorien sind ein unverzichtbarer Bestandteil des E-Commerce-Marketings
Ähnliche Produkte mit ähnlichen Merkmalen bilden eine Produktkategorie. Nach welchen Merkmalen die Artikel deines Sortiments zusammengefasst werden – also welche Produktkategorien du für deinen Online Shop definierst – sollte bereits in der Marketing-Strategie berücksichtigt, aber fortwährend iteriert werden.
Nehmen wir beispielsweise den Online Shop von H&M:
Neben dem typischen “Nach Produkten einkaufen” können die Besucher außerdem “Nach Anlässen” suchen oder die Kategorien “Higg Index” (Nachhaltigkeit), “Stilvoll relaxen” (passend zur Winterzeit) oder “Seamless Sportmode” (aktuelles Trendthema bei Frauen) durchstöbern. Kategorien also, die den aktuellen Interessen der Zielgruppe entsprechen. Somit bündelt H&M seine Produkte in immer neuen Kontexten, um dem Käufer immer neue Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Auch im Online Shop von Fackelmann finden Shopkunden Produktkategorien zu bestimmten Kontexten, wie beispielsweise verschiedene “Backanlässe”.

Neben klassischen Produktkategorien finden wir im Online Shop von Fackelmann auch kontextualisierende Produktkategorien, wie z. B. “Backanlässe”. (Quelle: Screenshot von fackelmann.de)
Doch auch nach der Nutzungsfrequenz können Produkte kategorisiert werden. So wird ein Produkt wie Mayonnaise, eher in größeren Abständen gekauft, beim mobilen Lieferdienst Gorillaz also in die Kategorie “Vorratsschrank” einsortiert und liegt dort neben dem Nutella-Glas, das im physischen Markt in einer völlig anderen Regalreihe gestanden hätte.
Durch eine nutzerzentrierte Kategorisierung des eigenen Sortiments können E-Commerce-Betreiber ihre Konversionsraten erhöhen sowie Absprungraten senken. Das bedeutet aber auch, dass eine Strategie zur Produktkategorisierung immer wieder hinterfragt werden muss.
Welche Produktkategorien hast du definiert und wie nutzt du diese für dein Marketing? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
Man kann so viele Produktkategorien kreieren wie Merkmale, Einsatzorte, Funktionen usw. existieren. Denn eine Produktkategorie umfasst Produkte mit ähnlichen Produkteigenschaften und einem ähnlichen Nutzen für deine Kunden. Dabei kannst du Produktkategorien hierarchisch und somit in Form einer Baumstruktur aufbauen. So findet man bei der Kategorie “Kleidung” z. B. häufig eine Unterscheidung zwischen Damen- und Herrenbekleidung. Diese Kategorien umfassen wiederum Unterkategorien wie “Hosen”, “Jacken” etc.
Vor der endgültigen Kategorisierung eines Artikels, sollte man sich im Klaren sein, welche Einteilung Sinn macht. Eine bekannte Möglichkeit der Produktklassifizierung ist die Einteilung in die folgenden 4 großen Klassifizierungen. Beachte dabei, dass die Definitionen sich teilweise überschneiden.
Eine Analyse von Produktkategorien beginnt mit der Erfassung und Bewertung der Produktmerkmale. Es werden weiterhin diejenigen Faktoren herausgearbeitet, die die Nachfrage eines Produktes positiv oder negativ beeinflussen. Dazu wird nicht nur der eigene Traffic ausgewertet, auch konkurrierende Online Shops können der Inspiration dienen.
Eine Analyse umfasst, neben der Festlegung der zuzuweisenden Produktkategorien, zudem eine tiefergehende Analyse jedes einzelnen Produkttyps.
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Die Daten erweitern das eigene Verständnis für die Kunden. Wie nehmen sie Kategorien und Produkttypen wahr? Wie kommunizieren sie und wie sieht ihr Kaufverhalten aus?
Eine umfassende Analyse hilft dem Shopbetreiber außerdem, aktuelle Markt-Trends zu reflektieren und neue Strategien der Kategorienbildung zu entwickeln.
Wie du Produktkategorien erstellst, die du für dein Marketing im E-Commerce effektiv nutzen kannst, zeigen wir dir jetzt anhand von zwei einfachen, aber umso wichtigeren Schritten.
Die wichtigsten Seiten eines jeden Online Shops sind die einzelnen Produktdetailseiten und die Produktkategorieseiten. Beide Seitentypen erfüllen dabei einen bestimmten Zweck.
Ganz klar: Produktseiten sind nicht nur die Schaufenster für die Produkte. Denn hier liegt der Fokus auf der Konversion, weniger auf der Navigation. Bevor Besucher zur Produktseite gelangen, werden sie mit den Produktkategorien konfrontiert. Diese haben den Zweck, Kunden Orientierung zu bieten und sie reibungslos durch das Sortiment zu führen. Sie helfen dem Nutzer also zu navigieren.
Bei der Entwicklung der Produktkategorien sollte immer die Perspektive des Kunden eingenommen werden. Was motiviert ihn wirklich zum Kauf? Welche Informationen müssen bei welchem Produkt unbedingt ins Listing integriert werden?
Um die Konversionsraten im Marketing mithilfe von Produktkategorien zu optimieren, können Shopbetreiber an den folgenden Schrauben drehen:
Produkte können wie beschrieben nach den oben vorgestellten Kriterien und Merkmalen zusammengefasst werden. Diese Gruppierungen kannst du schließlich für dein Menü nutzen und Haupt- und Untermenüpunkte definieren.
Um deinem Menü noch einen zusätzlichen Boost zu verleihen, hast du außerdem die Möglichkeit, die Kategorien in einer personalisierten Reihenfolge anzuzeigen. D. h. ein Kunde, der sich vor allem für die Kategorie “Sneaker” interessiert, erhält diese ganz oben angezeigt während ein anderer Kunde “Sneaker” weiter unten und dafür “Jacken” an erster Stelle sieht, da diese Kategorie für ihn aktuell besonders relevant ist.
Die Produktkategorieseiten sollten übersichtlich und ansprechend gestaltet werden. Durch Personalisierung können Kunden außerdem noch einfacher zu ihrem Wunschprodukt gelangen.

Die Produktkategorieseite „Gartenhaus & Co.“ des Anbieters Gartenhaus GmbH zeigt eine übersichtlich strukturierte und limitierte Anzahl von Produkten. (Quelle: Screenshot von gartenhaus-gmbh.de)
Jede der folgenden Methoden reduziert die Zahl der angezeigten Artikel. Dadurch wird Kunden die Produktauswahl erleichtert und die Konversionsrate erhöht.
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Das Tracken und Auswerten von Surfgewohnheiten und Kaufverhalten von Kunden ermöglicht es E-Commerce-Unternehmen, individuell angepasste Produktempfehlungen auszusprechen. Denn die wenigsten Kunden haben Bedarf, noch Interesse an der gesamten Produktpalette. Außerdem geben vor allem die durch individuelle Empfehlungen gewonnenen Daten wertvolle Auskünfte über das Verhalten von Shopkunden und Besuchern.
Um noch mehr aus deinen Produktkategorien für das Marketing herauszuholen, kannst du sie also auch verwenden, um kategoriespezifische Empfehlungen auszuspielen. So hast du beispielsweise die Möglichkeit, auf der Startseite einen Überblick über bestimmte Kategorien zu geben und dazu passende Artikel aus der jeweiligen Kategorie anzuzeigen. Auf Basis des Klick- und Kaufverhaltens deiner Kunden, kannst du die Empfehlungen zudem personalisieren und somit für sie besonders relevante Produkte präsentieren.

Personalisierte Produktempfehlungen auf der Startseite von Görtz aus einer bestimmten Kategorie (“Neue Taschen”).
(Quelle: Screenshot von goertz.de)
Die Produktkategorisierung ist ein wesentlicher Bestandteil der Conversion-Optimierung von Online Shops. Denn wenn das Klick- und Kaufverhalten von Kunden besser verstanden wird, kann die Führung der Kunden durch das Sortiment mittels Produktkategorien optimal gestaltet werden. Somit kannst du Absprungraten senken und Konversionsraten erhöhen. Die Erkenntnisse aus der Analyse von Produktkategorien werden deshalb zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Marketings im E-Commerce.
Mehr als 4 % höhere Klickrate auf Produktübersichtsseiten?
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