E-Commerce-Trends 2022 | Mit den Kundenanforderungen Schritt halten
Malte Feiler (epoq) und Marco Kohm (Spryker) zeigen dir anhand verschiedener Best Practices und How-To’s, wie du die neuesten E-Commerce-Trends in deinem Shop umsetzen kannst.
Kann sich der E-Commerce gegen den stationären Handel durchsetzen oder werden sie sich auch in Zukunft den Markt aufteilen? Schon heute hat der E-Commerce dem stationären Handel ein großes Stück des Kuchens abgenommen. Der Online-Monitor 2021 des Handelsverbands Deutschland zeigt: Ohne den Food-Bereich liegt der Online-Anteil am Einzelhandel bereits bei 18 Prozent.¹ Erfahre hier, wie außergewöhnlichen Branchen der Sprung in den Online-Handel gelingt.
Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:
Online-Handel vs. stationärer Handel: Die Unterschiede
Vorteile Online-Handel
Vorteile stationärer Handel
Mischformen beider Modelle
E-Commerce und stationärer Handel: Der Markt als Statistik
Verpasste Chancen: Warum einige Branchen den Online-Handel fürchten
Innovative Online-Lösungen: Einstiegsmöglichkeiten für traditionell stationäre Branchen
Im E-Commerce ist nichts unmöglich: Erfolgreiche Beispiele
Fazit: Schöpfe das wachsende Potenzial im Online-Handel aus!
Um das Spannungsfeld rund um die Verknüpfung von Online- und stationärem Handel zu verstehen, solltest du zunächst die Unterschiede beider Handelsstrategien genauer betrachten:
Beide Varianten haben Vorteile für die Kunden (die Nachteile ergeben sich jeweils aus den Vorteilen der anderen Variante):
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Dabei müssen sich Einzelhändler nicht zwingend für eines dieser Modelle entscheiden, auch eine Mischform ist möglich:
Dem Online-Monitor 2021 des Handelsverbands Deutschland (HDE) zufolge entfielen 2020 12,6 Prozent des gesamten Umsatzvolumens von 577 Milliarden Euro im deutschen Einzelhandel auf den Online-Handel. Bereinigt um den Food-Bereich liegt der Anteil sogar bei 18 Prozent. Seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 2000 waren jedes Jahr wieder deutliche Steigerungen des Online-Anteils zu verzeichnen.²
Trotz des starken Wachstums setzen manche Branchen noch immer hauptsächlich auf den stationären Handel und sind im Online-Geschäft unterrepräsentiert. 2020 teilten sich laut HDE-Online-Monitor die drei Sparten CE/Elektro (24,5 Prozent), Fashion und Accessoires (23,1 Prozent) und Freizeit & Hobby (15,2 Prozent) die größten Anteile der rund 72,8 Millionen Online-Volumen.³
Der Bereich FMCG, der mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs ein enormes Umsatzpotenzial birgt, kommt dagegen nur auf 10,2 Prozent Anteil am Online-Volumen. Noch schwächer vertreten sind die Bereiche Heimwerken & Garten (4,5 Prozent), Gesundheit & Wellness (6,0 Prozent) sowie Wohnen & Einrichten (9,2 Prozent).⁴
Die Gründe dafür können vielfältig sein:
Ist eine bestimmte Branche nicht prädestiniert für den Online-Handel, muss der erfolgreiche Einstieg in den E-Commerce dennoch nicht unmöglich sein. Denn bereits heute sind Lösungen im Einsatz, die typische Herausforderungen im Online-Handel lösen:

Dank der intelligenten Suche erhalten Kunden im Shop von Fackelmann mit Beginn des Tippens Vorschläge und können z. B. nach bestimmten Eigenschaften suchen. (Quelle: Screenshot von fackelmann.de)

Gepp’s präsentiert auf der Startseite des eigenen Online Shops personalisierte Empfehlungen sobald ein Shopbesucher eine Historie hat. (Quelle: Screenshot von gepps.de)

Görtz versendet beispielsweise E-Mails zu bestimmten Kategorien mit dazu passenden Empfehlungen.
(Quelle: E-Mail von goertz.de)
Zahlreiche Einzelhändler standen bereits vor der Herausforderung, ihren Online-Handel trotz erklärungsbedürftiger Produkte oder komplexer Verkaufsprozesse gewinnbringend umzusetzen. Mit der richtigen Strategie, einer durchdachten Customer Journey und einer konsequenten Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden ist es ihnen gelungen. Hier einige erfolgreiche Beispiele:
Der Anteil des E-Commerce am gesamten Handelsvolumen wird konstant weiter wachsen. Wer sich dieser Perspektive verschließt, verpasst nicht nur wesentliche Umsatzchancen, sondern verspielt womöglich auch seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Denn viele Herausforderungen im E-Commerce lassen sich heute mit innovativen Technologien bewältigen.
Quelle: ¹, ², ³, ⁴ Handelsverband Deutschland
Beinahe die Hälfte des gesamten Online-Umsatzes entfällt auf die Bereiche Consumer Electronics sowie Fashion und Accessoires, wie der Handelsverband Deutschland berichtet.
Viele stationäre Händler müssen komplexe Verkaufsprozesse umsetzen, haben keine Lösungen für Transportprobleme oder bieten individualisierbare Produkte an.
2020 betrug der gesamte Umsatz des Einzelhandels in Deutschland laut Statistik des Handelsverbands Deutschland 577 Milliarden Euro. Davon entfielen 12,6 Prozent auf den Online-Handel.
Die Verknüpfung von Online- und stationärem Handel ist auf sehr unterschiedliche Weise umsetzbar; etwa mit einer Online-Verfügbarkeitsprüfung für Artikel im jeweiligen Ladengeschäft, einer Online-Videoberatung in der heimischen Wohnung oder der Abholung online bestellter Ware im stationären Handel.
Kunden kaufen gerne in Online Shops ein, weil sie damit orts- und zeitunabhängig sind, sich die Anfahrt und die Parkplatzsuche sparen und eine größere Auswahl an Artikeln bei günstigeren Preisen erwarten dürfen.
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