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E-Mail-Zustellbarkeit im Marketing: So verbesserst du deine Zustellrate

28. Aug 2020 03:00 | Traffic steigern

Die Grundlage für erfolgreiches E-Mail-Marketing? E-Mails, die ankommen. Denn was nützt der weltbeste Newsletter, wenn er nicht bei deinen Kunden im Posteingang landet und somit nicht gelesen wird? Die Gründe für das Nichtzustellen von E-Mails sind vielfältig. Aber die gute Nachricht ist: Die Maßnahmen, dies zu vermeiden, sind noch viel vielfältiger. Und zudem kinderleicht. Josefine Postatny von Sendinblue verrät dir in diesem Artikel, wie du bereits mit wenigen Handkniffen deine Zustellrate nach oben katapultierst. Am Ende des Beitrags gelangst du außerdem zum umfassenden Whitepaper von Sendinblue, in dem du noch mehr Expertenwissen zum Thema Zustellbarkeit erhältst.

 

Diese Inhalte erwarten dich in diesem Blogartikel:

Überzeuge mit treffenden Betreffzeilen!
3 Regeln für überzeugende Betreffzeilen
Personalisierte Empfehlungen für relevante Inhalte

DSGVO: Versende auf Nummer sicher!

Das technische Set-up

Fazit: Gute Performance = gute E-Mail-Zustellbarkeit

 

Überzeuge mit treffenden Betreffzeilen!

Der erste Eindruck zählt. Das gilt nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im Newsletter-Marketing. Die Betreffzeile ist das Erste, was deine Empfänger von deiner E-Mail sehen. Ist sie gut und interessant, wird der Empfänger deine Mail auch lesen. Dein Betreff sollte somit vor allem eines: für Aufmerksamkeit sorgen. Wie das geht? Indem du Inhalte wählst, die für deine Abonnenten relevant sind. Denn je relevanter die Inhalte, desto besser die Öffnungsrate. Und die wirkt sich wiederum positiv auf die Zustellbarkeit deiner E-Mails aus.

Schaffst du es, dass dein Kontakt ein langfristiges Interesse an deinem Newsletter hat und deine Mailings regelmäßig öffnet und liest, sinkt die Gefahr der Spam-Markierung oder Abmeldung. Mit anderen Worten: Interessieren sich Kunden nicht für das Thema deiner E-Mail, kann das schnell dazu führen, dass du als Versender vom Provider negativ bewertet und deine Mailings direkt in den Spam-Ordner katapultiert werden.

 

3 Regeln für überzeugende Betreffzeilen

Beachte beim Erstellen deines Betreffs zudem folgende Regeln:

  • Regel Nummer 1: Kurz und knackig!
    Aktiviere deine Empfänger mit aktivierenden Verben und versuche bei deiner Betreffzeile eine Länge von 40-60 Zeichen nicht zu überschreiten. Außerdem gilt: Der wichtigste Inhalt kommt zuerst.
  • Regel Nummer 2: Let’s get personal!
    Nenne deine Empfänger beim Namen. Eine persönliche Ansprache fördert den emotionalen Bezug und erhöht deine Öffnungsrate enorm.
  • Regel Nummer 3: Spam-Regeln beachten!
    Vermeide Begriffe, die zu werblich klingen und dafür sorgen, dass die Spam-Filter verschiedener E-Mail-Provider anspringen. Sonst landet dein Newsletter nämlich auf direktem Wege im Spam-Ordner, statt im Posteingang. Solche Spam-Begriffe sind zum Beispiel:
Das Bild zeigt verschiedene Spam-Begriffe. Diese sollen vermieden werden, um die Zustellbarkeit deiner E-Mails sicherzustellen.
Beispiele für verschiedene Spam-Begriffe (Quelle: Sendinblue)

Personalisierte Empfehlungen für relevante Inhalte

Um deinen Empfängern relevante Inhalte zu bieten und damit die E-Mail-Zustellbarkeit zu verbessern, kannst du Produkt- und Content-Empfehlungen in deinem Newsletter oder E-Mailing in Echtzeit ausspielen – und zwar für jeden Kunden individuell. Sobald ein Nutzer die personalisierte E-Mail öffnet, wird in Millisekunden der passende Inhalt für ihn berechnet und angezeigt. Öffnet der Empfänger die E-Mail noch mal zu einem anderen Zeitpunkt, wird der Inhalt erneut in Echtzeit aktualisiert. Wie das funktioniert? Durch die Verbindung deines Online Shops mit dem E-Mail-Versandsystem und dem Aufbau einer Wissensbasis.

Wenn du mehr zum Thema personalisierte E-Mails mit relevanten Inhalten erfahren möchtest, schau dir gerne den Blogartikel E-Mail-Marketing-Beispiele mit personalisierten Inhalten an.

 

DSGVO: Versende auf Nummer sicher!

Wer E-Mail-Marketing betreibt, kommt am Thema Datenschutz nicht vorbei. Auch für die Zustellbarkeit deiner E-Mails ist er unerlässlich. Beachte, dass die An- und Abmeldung für deinen Newsletter daher so klar wie möglich ist und baue deine Kontaktlisten sauber und DSGVO-konform auf. Die oberste Regel lautet hierbei: Die Kontakte müssen eindeutig dem Empfang deiner E-Mails zustimmen. Das lässt sich am einfachsten mit Double-Opt-Ins umsetzen – sogenannte Mailings, die nach der Anmeldung zum Newsletter verschickt werden und einen Bestätigungslink enthalten.

Diese eindeutige Einwilligung hat für dich folgenden Vorteil: Sie sorgt dafür, dass nur Empfänger in deiner Liste sind, die sich auch wirklich für deine Themen und Mailings interessieren. Die Wahrscheinlichkeit für als Spam markierte oder gelöschte E-Mails ist gering. Auf diese Weise sortierst du auch von vornherein falsche E-Mail-Adressen aus. Das minimiert die Bounce-Rate und wirkt sich ebenso positiv auf die Zustellbarkeit deiner E-Mails aus.

Beachte beim Erstellen deiner Anmeldeformulare außerdem die 5 Gebote des Datenschutzes:

Das Bild zeigt die fünf Gebote des Datenschutzes, die entscheidend für die Zustellbarkeit von E-Mails sind.
Die 5 Gebote des Datenschutzes (Quelle: Sendinblue)

Das technische Set-up

Technische Voraussetzungen sind das A und O für eine gute Zustellbarkeit, denn ohne Technik, keine E-Mails. Aber keine Sorge: Das meiste erledigt der Software-Anbieter (im Idealfall sind das wir :)). Im Prinzip musst du dich als sicherer und vertrauenswürdiger Versender authentifizieren. Die Durchführung einer solchen Authentifizierung kann über verschiedene Systeme erfolgen: SPF, DKIM und DMARC. Durch Authentifizierung wird die eigene Reputation an eine feste Domain gebunden und der empfangende Mailbox Provider kann sicherstellen, dass deine E-Mail nicht gefälscht wurde. Und das wirkt sich wieder positiv auf die Zustellbarkeit deiner E-Mails aus.

 

Fazit: Gute Performance = gute E-Mail-Zustellbarkeit

Du weißt nun, mit welchen Tipps du die Zustellbarkeit deiner E-Mails im Nullkommanix verbesserst. Wichtig ist vor allem eines: Relevanz. Biete deinen Kunden einen echten inhaltlichen Mehrwert mit deinem Newsletter. Denn nur was interessiert, wird auch geöffnet, gelesen und geklickt. Und das wirkt sich wiederum positiv auf die Performance und somit auf deine Zustellrate aus. Alles Technische übernimmt wie gesagt der Software-Anbieter für dich.

 

Neugierig auf mehr? Einfach das Whitepaper von Sendinblue kostenlos herunterladen. Dich erwartet ein ausführlicher Deep-Dive, ein bisschen Technisches und eine praktische Checkliste.

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Josefine Postatny

Junior Content/SEO Managerin bei Sendinblue | epoq Gastautor

Josefine Postatny ist Junior Content/SEO Managerin bei Sendinblue und schreibt regelmäßig Expertenbeiträge rund um das Thema digitales Marketing.

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