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7 E-Mail-Marketing-Tipps

15. März 2018

Fanny Goldbach

Traffic steigern

Während im Jahr 2017 bereits rund 771 Milliarden E-Mails in Deutschland verschickt wurden, soll die Anzahl für 2018 weiter steigen.¹ Durch E-Mail-Marketing-Kampagnen im E-Commerce kann eine Verbindung zu potentiellen Kunden und Bestandskunden hergestellt und ausgebaut werden. Hier stehen wir aber vor der Herausforderung: Wie schafft man es, dass die E-Mails geöffnet und gelesen werden?

Ein Kaffeebecher und ein Laptop stehen vor einem gelben Hintergrund. Auf dem Laptop ist ein E-Mail-Programm mit vielen ungelesenen E-Mails zu sehen. Um hier herauszustechen, werden E-Mail-Marketing-Tipps benötigt.

Um das zu schaffen, musst du mit deinen E-Mails herausstechen, relevant erscheinen und das auch letztendlich sein. Im Folgenden haben wir dir sieben E-Mail-Marketing-Tipps zu den wichtigsten Punkten zusammengestellt. Die Tipps sind dabei auf E-Mailings ausgerichtet.

 

E-Mail-Marketing-Tipp Nr. 1: Die Grundlagen

Unser erster Tipp beginnt bei grundlegenden Voraussetzungen, die beim Verfassen und Versenden von E-Mails beachtet werden sollten.

Beginnen wir bei dem Format, in dem du deine E-Mailings versendest. Am häufigsten werden im E-Commerce HTML-E-Mails versandt. Eine E-Mail in diesem Format bietet gestalterisch viel Spielraum. So kann hier das Corporate Design miteinbezogen werden, wodurch die Marke schnell erkannt wird.

Nichtsdestotrotz musst du bei der Gestaltung beachten, dass die Aussage der E-Mail auch durch eine Vorschau ohne Bilder verstanden wird. Daher solltest du keine wichtigen Textelemente in Bilder einbinden, die im E-Mail-Text nicht nochmal vorkommen und ohne die deine E-Mail keinen Sinn mehr ergibt.

Beim Versenden von HTML-E-Mails ist es sinnvoll eine reine Textversion zusätzlich für die Empfänger mit anzubieten. Achte dabei auf die Formulierung der Alt-Tags deiner Bilder, die hier angezeigt werden.

Überprüfe vor dem Versenden auch, ob deine E-Mails für alle Endgeräte optimiert sind.

Eine weitere grundlegende Voraussetzung beim Verfassen von E-Mails liegt darin, vom Spam-Filter nicht aussortiert zu werden. Um das zu vermeiden, musst du darauf achten, kritische Wörter nicht in Summe auftreten zu lassen, wie “Schnäppchen”, “Sonderangebot” und “Preisknüller”.

Eine ausführliche Liste an kritischen Wörtern findest du bei mailjet.

 

E-Mail-Marketing-Tipp Nr. 2: Die Betreffzeile

Gleich zu Beginn: Sei ehrlich darüber, was deine E-Mail beinhaltet. Bau daher mit deinem Betreff Spannung auf, damit der Kunde sie öffnen möchte, verspreche aber nichts, was du mit dem E-Mail-Inhalt nicht halten kannst!

Beim Verfassen deiner Betreffzeile solltest du bedenken, dass dir ca. nur vier Sekunden verbleiben, um deine Kunden zu überzeugen.²

Versuche zudem bekannte Muster zu durchbrechen und zusätzlich deine eigenen Betreffzeilen von E-Mail zu E-Mail abwechselnd zu schreiben. Hier kannst du z. B. auch Fragen als Betreffzeile einsetzen.

 

E-Mail-Marketing-Tipp Nr. 3: Personalisiere den Absender

Die Absenderadresse solltest du so persönlich wie möglich halten. Wenn du keine einzelne Person angeben kannst, bietet sich alternativ auch das Team deines Online-Shops als Absender an.

Unpersönlich und kompliziert für den Kunden wird es dann, wenn du eine “noreply” Absender-Adresse angibst.

 

E-Mail-Marketing-Tipp Nr. 4: Kenne deine Zielgruppe

Kurz zusammengefasst: Um gutes E-Mail-Marketing zu betreiben, musst du deine Interessenten und Kunden kennen. Darauf aufbauend kannst du eine individuelle und persönliche Kommunikation aufbauen und deren Interesse wecken.

Und wie lernst du deine Kunden am besten kennen?

Über ihr Verhalten in deinem Online-Shop. Denn hier kannst du das individuelle Klick- und Kaufverhalten jedes einzelnen Kunden tracken und somit relevante E-Mail-Kampagnen zu angeschauten und gekauften Artikeln erstellen und versenden.

Mit einer personalisierten E-Mail kannst du auf Grundlagen des individuellen Klick- und Kaufverhaltens passende Empfehlungen zu den jeweiligen Interessen deiner Kunden ausspielen. Erfahre jetzt mehr!

 

E-Mail-Marketing-Tipp Nr. 5: Der Zeitpunkt des Versendens

Es gibt keinen perfekten allgemeingültigen Zeitpunkt zum Versenden von E-Mailings.

Auch hier zahlt es sich wieder aus, die Zielgruppe genau zu kennen. Finde heraus, wann deine Kunden gerne einkaufen. Wenn du das weißt, versuche deine E-Mails in diesem Zeitfenster zu verschicken, damit sie beim Lesen der E-Mail auch in der Stimmung sind und Zeit haben, direkt in deinem Online-Shop zu stöbern.

Zusätzlich kommt es bei einigen E-Mail-Inhalten auf die Aktualität an. So können manche Empfehlungen, z. B. Reiseangebote nur für einen bestimmten Zeitraum gelten. Um Enttäuschungen bei späteren Öffnungen zu vermeiden, sollten die Empfehlungen in Echtzeit beim Öffnen der E-Mail berechnet werden. Mehr dazu findest du in unserem Blogartikel: E-Mail-Automation mit dynamischer Preisausspielung.

 

E-Mail-Marketing-Tipp Nr. 6: E-Mail-Anlässe innerhalb der Customer Journey

E-Mailings kannst du super für Interessenten, die noch keine Käufe getätigt haben, einsetzen. Wirbst du z. B. auf der Startseite damit, dass man auf den ersten Einkauf einen Rabattgutschein per E-Mail erhält, kannst du eine Verbindung zu deinen Interessenten schon vor dem ersten Kauf mit einer Willkommens-E-Mail herstellen. Hier hast du die Gelegenheit, die Interessenten über die Besonderheit deiner Marke und deiner Produkte zu informieren.

Möchtest du eine E-Mail für Kunden aufsetzen, die regelmäßig einkaufen, bieten sich Transactional-E-Mails ideal für zusätzliche Empfehlungen an. Dazu aber mehr in Tipp Nr. 7.

Außerdem kannst du Kunden, die gerade oder schon seit längerer Zeit nicht mehr im Online-Shop aktiv waren, mit E-Mails wieder reaktivieren. Dafür bieten sich Merkzettel-, Geburtstags- oder Warenkorbabbruch-E-Mails an. Durch relevante Produktempfehlungen in den E-Mails kannst du Bedürfnisse wecken und somit die Kunden zurück in deinen Online-Shop führen.

 

Ein Beispiel einer personalisierten Geburtstagsmail von epoq
Beispiel für ein Geburtstags-Mailing mit Gutschein und passenden Empfehlungen.

 

 

E-Mail-Marketing-Tipp Nr. 7: Die Wunderwaffe: Transactional-E-Mails

Transactional-E-Mails beziehen sich auf einen bereits getätigten Kauf im Online-Shop. Das können Bestellbestätigungen, Rechnungen oder Informationen zum Versandverlauf sein.

Für E-Mail-Marketing-Aktionen sind diese Art von E-Mails besonders gut geeignet. So liegt die Aufmerksamkeitsspanne bei Rechnungs-E-Mails bei 14,8 Sekunden. Bei normalen E-Mails liegt diese durchschnittlich nur bei 8 Sekunden.³

Diese hohe Aufmerksamkeit der Online-Shopper solltest du nicht verpassen. Cross- und Up-Sell-Empfehlungen, abgestimmt auf das bisherige Klick- und Kaufverhalten, können hier ideal mit eingebunden werden.

Hat ein Kunde z. B. ein Oberteil gekauft, kannst du ihm in der Bestellbestätigung die ergänzenden Produkte für ein komplettes Outfit empfehlen und ihn somit wieder zurück in deinen Online-Shop führen.

 

Unser Fazit: Lerne deine E-Mail-Empfänger kennen

Im Bereich E-Mail-Marketing gibt es viele Möglichkeiten und Aspekte zu beachten. Wenn allerdings die formalen Rahmenbedingungen stimmen, liegt das Hauptaugenmerk immer darauf, relevant für deine Kunden zu erscheinen und auch zu sein. Daher gilt: Lerne deine Empfänger bestmöglich kennen, indem du das Verhalten im Online-Shop analysierst und schaffe individuelle Inhalte für sie.

 

¹ statista.com
² litmus.com
³ conversio.com

 

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Fanny Goldbach

Junior Marketing Manager

Fanny ist als Junior Marketing Manager Teil des epoq-Teams. Sie erstellt Konzepte für Landingpages und Marketing-Kampagnen. Zusätzlich ist sie im Online Marketing im Bereich Website-Optimierung tätig.

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